Hallo, du sprichst mir aus der Seele:) ich freue mich schon auf eure Ideen. In NRW sind zwar schon fast Ferien, aber danach werde ich sicher was ausprobieren. Ich hab immer eine ganz kleinschrittige Lesekartei auf Silbenebene für die schwachen Leser im Einsatz. Die schnell voranschreitenden Leseaufgaben aus dem Lehrwerk, die dann ja auch schnell auf Satzebene wechseln, sind für die Kids oft einfach noch eine Überfordern und nehmen die Freude am Lesen.
von
Wicky
am 13.06.2023
um 21:45 Uhr
0
Sehr schön, dass dir unser Ansatz entgegenkommt.
Wir werden auf Silbeneben auch noch einiges anbieten, aber davon kann man ja bekanntlich manchmal auch gut eine Menge Material gebrauchen. LG Gille
von
Gille
am 16.06.2023
um 11:56 Uhr
0
antworten
Vielen Dank. Das klingt prima.
von
kaeferchen1981
am 13.06.2023
um 18:14 Uhr
1
Gerne!
LG Gille
von
Gille
am 16.06.2023
um 11:54 Uhr
0
antworten
Überlegungen zum Leselernprozess
Die Coronazeit hat viele Kinder extrem "zurückgeworfen"
- die neuen IGLU-Ergebnisse zeigen es deutlich -
und in der Schule braucht es Konsequenzen...
Nach unserem Eindruck passen viele Lehrwerke in ihrem schnellen Fortschreiten
kaum noch zu den Lernmöglichkeiten vieler Kinder.
Zu viele Kinder werden dadurch "abgehängt"
und entwickeln so dann natürlich auch kaum eine Motivation fürs Lesenlernen.
Im Lernstübchen möchten Katja und ich in der nächsten Zeit gezielt Materialien zur Verfügung stellen,
die diesen Kindern helfen, in ihrem Leselernprozess weiterzukommen
und die außerdem im Unterricht hoffentlich auch gut einsetzbar sind...
Zur Ausgangslage aus unserer Sicht:
In vielen Schulen werden die Buchstaben in einer bestimmten Reihenfolge eingeführt. Meistens wird ein Lehrwerk zugrunde gelegt, das die Reihenfolge vorgibt.
Schon nach der Einführung einiger Buchstaben findet man erste Leseübungen. Sie nehmen von Buchstabe zu Buchstabe zu, so dass nach einiger Zeit über die Hälfte der Übungen von Nicht-Leser*innen nicht mehr bewältigt werden können. Es gibt aber kaum alternatives Übungsmaterial für sie und sie können dann nur einige wenige Nachfahrübungen und Übungen zum Abhören von Lauten machen. Mehr findet sich dann für diese Kinder nicht.
Nach unseren Erfahrungen haben die Nicht-Leser*innen schwerpunktmäßig zwei Probleme: Entweder können sie sich die Buchstaben und Laute nicht merken oder sie können die Laute nicht verschleifen. Sicher gibt es auch noch andere Probleme (einzelne Buchstabenverwechslungen, z.B. durch Verdrehen oder Probleme in der Leserichtung/Reihenfolge), aber die erscheinen uns weniger gravierend.
Vergleicht man verschiedene Buchstabenkurse, stellt man fest, dass die Reihenfolge der Buchstabeneinführung zwar verschieden ist, nach 12 bis 16 Einführungen aber im Prinzip die gleichen Buchstaben eingeführt sind: die Vokale A, E, I, O, Uund die Konsonanten M, T, L, S, N, Pund F (im Lernstübchen "die 12 ersten Buchstaben" bzw. mit dem Label Leseförderpaket 1)
Nun zu unseren Ideen zum Vorgehen:
Zu einem Zeitpunkt X - den jede Lehrer*in je nach Lerngruppe selbst bestimmen kann - sollte sich die Lehrer*in einen klaren Überblick darüber verschaffen, wie sicher jedes Kind im Lesenlernen vorangeschritten ist und wo es Baustellen gibt.
Die erste und einfachste Überprüfung wäre ein Buchstabendiktat. Kinder, die hier mit deutlichen Lücken auffallen, sind mit Sicherheit noch nicht in der Lage zu lesen. Hier kann man auch direkt überprüfen, ob die Kinder sowohl die Groß- als auch die Kleinbuchstaben schreiben können und auch das Schriftbild und die Schreibrichtung beobachten. Wenn man die Diagnose in Kleingruppen organisieren und spielerisch vorgehen kann (ein Memory o.Ä. einsetzen), ist es sicherlich noch genauer, zielführender und mit Spaß verbunden. Aufgrund des bekanntlich starken Personalmangels in den Schulen, lässt sich aaber auch ein gemeinsam durchgeführtes Buchstabendiktat gut auswerten.
Für die Kinder, bei denen man dann feststellt, dass viele bis alle Buchstaben nicht richtig gesichert sind, wäre dann unser Material gedacht, welches wir in den letzten Wochen entwickelt haben und hier jetzt der Reihe nach vorstellen und hochladen werden. Es können die ersten Buchstaben wiederholt, die Wichtigkeit der Lautwerte betont und so Lücken geschlossen werden. Einsetzbar sind diese Materialien dann, wenn im Unterricht Lesen geplant ist und die zu fördernden Kinder daran nicht wirklich zielführend teilnehmen können. Bei ganz gravierenden Rückständen könnte man überlegen, ob diese Kinder mit dem gemeinsamen Buchstabenlehrgang auch erst einmal aussetzen, um zunächst eine sichere Basis zu schaffen.
Hier laden wir jetzt unser Memory hoch und viele weitere Materialien werden zeitnah folgen...
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Hallo, du sprichst mir aus der Seele:) ich freue mich schon auf eure Ideen. In NRW sind zwar schon fast Ferien, aber danach werde ich sicher was ausprobieren. Ich hab immer eine ganz kleinschrittige Lesekartei auf Silbenebene für die schwachen Leser im Einsatz. Die schnell voranschreitenden Leseaufgaben aus dem Lehrwerk, die dann ja auch schnell auf Satzebene wechseln, sind für die Kids oft einfach noch eine Überfordern und nehmen die Freude am Lesen.
Sehr schön, dass dir unser Ansatz entgegenkommt.
Wir werden auf Silbeneben auch noch einiges anbieten, aber davon kann man ja bekanntlich manchmal auch gut eine Menge Material gebrauchen.
LG Gille
Vielen Dank. Das klingt prima.
Gerne!
LG Gille