Das kann klappen, wenn du nur wenig Kinder hast. Ich habe eine sehr große Gruppe. Einige der Kinder zeigen auch nur extrem wenig Ausdauer beim (An)Malen. Die gehen dann schon wieder über Tische und Bänke, bevor ich mich ihnen erneut zuwenden kann. Jegliche Art von Spielen funktioniert auch nicht, weil das Einhalten von Regeln - egal wie banal - überhaupt keine Selbstverständlichkeit ist. Ich bin im Moment fast nur damit beschäftigt, Dinge wie "Sitzenbleiben", "Anstellen", "Nicht-Spucken(!!)-Kneifen-Schubsen-Hauen" und so weiter einzuschulen. Bevor das nicht einigermaßen sitzt, ist an Unterricht nicht zu denken...
Dir weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße!
von
JuRoSR
am 26.09.2022
um 22:07 Uhr
0
Das Hauen und Schubsen fällt bei mir weg, aber mir geht es wie dir, dass Selbstverständlichkeiten keine sind. Mit Material so umzugehen, dass es nicht kaputt geht, das ist sehr schwer und in Ruhe zu spielen ebenfalls. Wenn man nicht verständlich erklären kann, was passiert, wenn man grundlegende Regeln nicht einhält, das ist auch ein Problem! Da ich spielerische Anteile echt wichtig finde werde ich dranbleiben, hier die notwendigen Regeln einzuführen. Die wenigen Kinder, die auch gerne arbeiten haben jetzt einen kleinen Materialfundus, mit dem sie gut arbeiten können und das Spielen muss leise klappen und ohne, dass die Dinge kaputt gehen. Wer nicht leise spielt, muss ausschneiden, kleben und anmalen. Mit diesem Konzept werde ich jetzt ganz konsequent arbeiten und hoffen, dass ich damit auf Dauer dann auch Erfolg habe. LG Gille
von
Gille
am 27.09.2022
um 15:00 Uhr
0
antworten
Liebe Gille,
solche Spiele sind super für den Zweck geeignet. Ich hoffe, es gelingt dir, die Kinder wirklich zum Sprechen zu bringen. Einige von meinen DaZ-Kindern sprechen bei diesen Spielen nur genau so lange, bis ich mich wieder wegdrehe...
Ich wollte dir nur mitgeben, dass es völlig o.k. ist, wenn deine DaZ-Kinder anfangs nicht oder kaum sprechen. Viele "saugen" erst einmal eine längere Zeit die neue Sprache auf, bevor sie anfangen zu sprechen.
Liebe Grüße Julia
von
JuRoSR
am 19.09.2022
um 20:57 Uhr
0
Diese Aufsaufphase kann scheins echt eine Zeit dauern und so sehr ich das verstehe, macht es das Unterrichten doch sehr mühsam. Für dieses Spiel versuche ich jetzt die Kollginnen zu gewinnen, mir auch immer mal wieder Kinder "auszuborgen" die die Verben kennen und dann als SpielleiterInnen das Spielen begleiten und Wörter benennen. Das wäre ja auch ein riesiger Gewinn. Dir jedenfalls besten Dank für deinen Mutmachkommentar. Noch in dieser Woche probieren wir übrigens das Spiel mit allen aus, was jetzt neu hochgeladen wird und ich bin sehr gespannt, wie wir damit klarkommen. LG Gille
von
Gille
am 20.09.2022
um 16:38 Uhr
0
Da bin ich auch gespannt. Das Problem mit der großen Unruhe, wenn es an anderer Stelle mal länger dauert, habe ich auch immer. Das ist furchtbar. Bei mir kommt noch hinzu, dass ich Kinder im Alter von sechs bis fast elf Jahren habe. Im Moment bin ich fast nur damit beschäftigt, einfachste Kleinigkeiten bei den Kleinen einzuschulen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Die Großen haben dadurch lange Phasen, in denen sie sich quasi selbst überlassen sind. Da gehen die natürlich dann auch irgendwann über Tische und Bänke.
Deine Idee, andere Kinder auszuborgen, ist gut. Das möchte ich auch gerne mal ausprobieren. Wirklich kleine Gruppen könnten sich dann für eine gewisse Zeit abspalten und sehr effektiv arbeiten. Kinder lernen ja so toll von Gleichaltrigen.
LG Julia
von
JuRoSR
am 20.09.2022
um 22:12 Uhr
0
Gemeinsame Phasen werde ich jetzt auf jeden Fall immer wieder ausprobieren und dann auch weitergeben, was sich für meine Kinder geeignet hat. Klatschspiele und Reime habe ich mir jetzt rausgesucht. Da kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Kleinen hinterher ein Bild dazu anmalen, ich die Großen anleiten kann und wenn ihre Aufgabe klar ist, kann ich mich mit den Kleinen wieder beschäftigen. Vor allen der Einstieg ist ja immer schwierig und ich werde dranbleiben, nach Lösungen zu suchen. LG Gille
von
Gille
am 21.09.2022
um 13:20 Uhr
0
antworten
Würfelspiel zu den ersten Verben (2)
meine DaZ-Kinder lieben es zu spielen
und ganz besonders gerne spielen sie Memory (zB. hiermit)
allerdings sprechen sie nicht so wie ich es mir wünschen würde,
sondern regeln alles ohne viel Worte...🤷🏽♀️
in der nächsten Woche möchte ich dieses Würfelspiel einführen,
bei dem auf jeden Fall gesprochen werden muss,
denn weiterkommen kann man nur,
wenn man das Verb zum Bild auch benennen konnte,
anderenfalls müssen die Kinder einen Schritt zurück...
einführen werde ich das Spiel mit den beigefügten Legekarten
und hier werden wir auswählen und erst einmal auch nicht alle Bilder nutzen,
außerdem einen Würfel, der nur die 1️⃣, 2️⃣ und 3️⃣ ausweist,
damit sich die Spielzeit ein bisschen verlängert...
die Bild- und Wortkarten lassen sich natürlich auch unabhängig vom Würfelspiel einsetzen
und wenn es sinnvoll erscheint, werde ich die Wortmenge auch noch einmal halbieren
und dann kommt jedes Wort als Bild auf dem Spielplan doppelt vor...
ich hoffe sehr, dass ich die Kinder zum Sprechen motivieren kann
Dafür brauchst du eine Lizenz. Bist du bereits im Lernstübchen registriert? Dann logge dich direkt ein und buche dir über deine Übersicht eine Einzel- oder Gruppenlizenz. Ansonsten registriere dich zunächst, dafür hast du diese Möglichkeiten:
Was bekomme ich bei einer Einzellizenz zusätzlich?
Mit einer kostenpflichtigen Einzellizenz hast du die Möglichkeit, dir aus dem gesamten
Fundus von über 4900 Dokumenten gezielt Materialien für deinen
Unterricht herunterzuladen. Mehr zum Nutzungsrecht findest du
hier.
Die Vorschau der Dateien ist nun zusätzlich scharf und vollständig. Gleitend oder durch
Klicken verschaffst du dir einen genauen Eindruck
(insb. in der Dateiansicht)
von allen Seiten des Dokuments. So kannst du noch gezielter herunterladen,
was du wirklich suchst und brauchst.
Gerade hier ist der Austausch mit konstruktiven Kommentaren
möglich und erwünscht.
Welchen Vorteil bietet eine Gruppen- bzw. Schullizenz?
Wenn du als Gruppe
oder als Schule
einen Zugang zum Fundus haben möchtest, ist diese Möglichkeit für euch die passende.
Wir bieten euch dafür einen gestaffelten Rabatt
an.
Eine ausgewählte Kolleg*in bucht dazu als Gruppen-Administrator*in
(„Lernstübchen-Beauftragte*r“) im Registrierungsvorgang bzw. Buchungsprozess
eine Gruppenlizenz mit der gewünschten Anzahl an
Lizenzplätzen.
Als Administrator*in verwaltest du die Gruppe bzw. Schule. Dies kann ggf. auch ein*e
Sekretär*in übernehmen, ohne einen eigenen Lizenzplatz einzunehmen.
Hierfür bekommst du einen ausführlichen Überblick in
meine Gruppe, wo du die Lizenzplätze verteilen, sowie
Nachmeldungen buchen oder eure Lizenz verlängern kannst.
Die Lizenzen enden gemeinsam nach 365 Tagen. Nachmeldungen sind entsprechend des
Gruppen-Lizenzdatums ggf. zwar verkürzt, werden aber preislich entsprechend berücksichtigt.
Genauere Infos zu den Möglichkeiten des Gruppenadmins
findest du hier.
Wenn ihr als Zahlungsmethode „auf Rechnung“ wählt, bekommt ihr vorab eine Rechnung, die ihr
ggf. einreichen könnt. Eine Freischaltung der Gruppenlizenz erfolgt dann mit Eingang eures
Beitrags bei uns.
Gerne!
LG Gille
Das kann klappen, wenn du nur wenig Kinder hast. Ich habe eine sehr große Gruppe. Einige der Kinder zeigen auch nur extrem wenig Ausdauer beim (An)Malen. Die gehen dann schon wieder über Tische und Bänke, bevor ich mich ihnen erneut zuwenden kann. Jegliche Art von Spielen funktioniert auch nicht, weil das Einhalten von Regeln - egal wie banal - überhaupt keine Selbstverständlichkeit ist. Ich bin im Moment fast nur damit beschäftigt, Dinge wie "Sitzenbleiben", "Anstellen", "Nicht-Spucken(!!)-Kneifen-Schubsen-Hauen" und so weiter einzuschulen. Bevor das nicht einigermaßen sitzt, ist an Unterricht nicht zu denken...
Dir weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße!
Das Hauen und Schubsen fällt bei mir weg, aber mir geht es wie dir, dass Selbstverständlichkeiten keine sind.
Mit Material so umzugehen, dass es nicht kaputt geht, das ist sehr schwer und in Ruhe zu spielen ebenfalls. Wenn man nicht verständlich erklären kann, was passiert, wenn man grundlegende Regeln nicht einhält, das ist auch ein Problem! Da ich spielerische Anteile echt wichtig finde werde ich dranbleiben, hier die notwendigen Regeln einzuführen. Die wenigen Kinder, die auch gerne arbeiten haben jetzt einen kleinen Materialfundus, mit dem sie gut arbeiten können und das Spielen muss leise klappen und ohne, dass die Dinge kaputt gehen. Wer nicht leise spielt, muss ausschneiden, kleben und anmalen. Mit diesem Konzept werde ich jetzt ganz konsequent arbeiten und hoffen, dass ich damit auf Dauer dann auch Erfolg habe.
LG Gille
Liebe Gille,
solche Spiele sind super für den Zweck geeignet. Ich hoffe, es gelingt dir, die Kinder wirklich zum Sprechen zu bringen. Einige von meinen DaZ-Kindern sprechen bei diesen Spielen nur genau so lange, bis ich mich wieder wegdrehe...
Ich wollte dir nur mitgeben, dass es völlig o.k. ist, wenn deine DaZ-Kinder anfangs nicht oder kaum sprechen. Viele "saugen" erst einmal eine längere Zeit die neue Sprache auf, bevor sie anfangen zu sprechen.
Liebe Grüße
Julia
Diese Aufsaufphase kann scheins echt eine Zeit dauern und so sehr ich das verstehe, macht es das Unterrichten doch sehr mühsam. Für dieses Spiel versuche ich jetzt die Kollginnen zu gewinnen, mir auch immer mal wieder Kinder "auszuborgen" die die Verben kennen und dann als SpielleiterInnen das Spielen begleiten und Wörter benennen. Das wäre ja auch ein riesiger Gewinn.
Dir jedenfalls besten Dank für deinen Mutmachkommentar.
Noch in dieser Woche probieren wir übrigens das Spiel mit allen aus, was jetzt neu hochgeladen wird und ich bin sehr gespannt, wie wir damit klarkommen.
LG Gille
Da bin ich auch gespannt. Das Problem mit der großen Unruhe, wenn es an anderer Stelle mal länger dauert, habe ich auch immer. Das ist furchtbar. Bei mir kommt noch hinzu, dass ich Kinder im Alter von sechs bis fast elf Jahren habe. Im Moment bin ich fast nur damit beschäftigt, einfachste Kleinigkeiten bei den Kleinen einzuschulen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Die Großen haben dadurch lange Phasen, in denen sie sich quasi selbst überlassen sind. Da gehen die natürlich dann auch irgendwann über Tische und Bänke.
Deine Idee, andere Kinder auszuborgen, ist gut. Das möchte ich auch gerne mal ausprobieren. Wirklich kleine Gruppen könnten sich dann für eine gewisse Zeit abspalten und sehr effektiv arbeiten. Kinder lernen ja so toll von Gleichaltrigen.
LG Julia
Gemeinsame Phasen werde ich jetzt auf jeden Fall immer wieder ausprobieren und dann auch weitergeben, was sich für meine Kinder geeignet hat. Klatschspiele und Reime habe ich mir jetzt rausgesucht. Da kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Kleinen hinterher ein Bild dazu anmalen, ich die Großen anleiten kann und wenn ihre Aufgabe klar ist, kann ich mich mit den Kleinen wieder beschäftigen. Vor allen der Einstieg ist ja immer schwierig und ich werde dranbleiben, nach Lösungen zu suchen.
LG Gille